Verlegevorschriften

1. Allgemein

Wichtige Punkte beim Verlegen von verklebten Designbodenbelägen von Vivafloors
  • Kontrolle des Untergrunds: Kontrollieren Sie immer, ob der Boden dauerhaft trocken, frei von Rissen, sauber, zug- und druckfest sowie eben ist (gemäß DIN 18365).
  • Holzfußböden: Achten Sie darauf, dass keine Nägel herausstehen. Befestigen Sie lockere Bretter. Platten und Fugen müssen ausgeglichen werden. Füllen Sie offene Fugen. Betonfußböden: Gleichen Sie die Oberfläche soweit wie möglich aus. Gleich Sie den Boden aus und entfernen Sie Schmutz und Staub mit einem Staubsauger oder Besen. Fliesenfußboden: Gleichen Sie die Fugen aus, so dass diese dieselbe Höhe haben wie die Fliesen. Bringen Sie eine zusätzliche Ausgleichsschicht auf, lassen Sie diese trocknen, polieren Sie den Fußboden und befreien Sie ihn sorgfältig von Staub.
  • Alter Fußbodenbelag: Alte Teppichfliesen und weiche Fußbodenbeläge wie Vinyl, Teppich, Linoleum oder Kork müssen zusammen mit den Kleberesten von der darunterliegenden Oberfläche entfernt werden.
  • Lagerung – achten Sie darauf, dass das Material immer auf einem ebenen Untergrund liegt. Wenn das Material nicht flach liegend gelagert wird, kann dies zu Problemen bei der Verarbeitung führen. Das zu verarbeitende Material – der Fußbodenbelag – wird vor Verlassen der Fabrik sorgfältig kontrolliert, so dass ein hoher Qualitätsstandard garantiert werden kann. Wir können Mängel jedoch nicht zu 100 % ausschließen. Darum verfallen die Garantiebestimmungen für Abweichungen, die nach der Installation festgestellt werden. Kontrollieren Sie die Materialien daher im Vorfeld.
Verlegeplan:

Das Material muss sich akklimatisieren: Damit das Material ausreichend Gelegenheit hat, sich zu akklimatisieren, müssen die Streifen/Fliesen mindestens 48 Stunden in kleinen Stapeln (ohne Verpackung) in den betreffenden Raum gelegt werden, um sich an den Raum und die Temperatur anpassen zu können. Die ideale Verarbeitungstemperatur liegt bei ca. 18°C. Unter diesen Bedingungen lässt sich das Material schneller verarbeiten.
Die Wärme bestimmt größtenteils die Härte des Materials.

Verlegen Sie zunächst eine Richtschnur, die auf die zu verarbeitenden Streifen/Fliesen abgestimmt ist, um eine optimale Flächenaufteilung und möglichst geringe Schnittverluste zu erreichen. Der Fußboden muss an allen Seiten abgeschlossen werden, an der Wand oder mit Fußleisten. Für die Verlegung von unseren Designbelägen empfehlen wir einen 1K-Bodenbelagskleber für Designböden (siehe Garantievorschriften).

Verlegebedingungen:
  • Umgebungstemperatur mindestens 18°C
  • Unterbodentemperatur mindestens 15°C
  • Relative Luftfeuchtigkeit maximal 70 %

Nicht nur die Umgebung muss eine Mindesttemperatur von 18°C haben, sondern auch der Fußboden sowie die Vorstreich- und die anderen Produkte. Bei der Messung des Feuchtigkeitsgehalts prüfen, ob die Fußbodenstärke gleichmäßig ist. Ist die Schicht dicker, muss sie länger trocknen.

Der Feuchtigkeitsgehalt des Fußbodens:

Alle Fußböden mit Ausnahme von Gussasfalt haben einen maximal zulässigen Feuchtigkeitsanteil am Gewicht. Diese Norm muss im Hinblick auf den Unterboden immer eingehalten werden. Dies hat keine Auswirkung auf Ihren PVC-Belag von Vivafloors, aber auf den Erhalt des darunter liegenden Estrichs. Sie müssen immer vor der Verarbeitung den Feuchtigkeitsgehalt des Bodens messen und den Prozentsatz mit der Art des Unterbodens abstimmen.

Beraten Sie sich im Zweifelsfall immer mit einem Fachmann. Ein zuverlässiges Hilfsmittel bei der Ermittlung des Feuchtigkeitsgehalts ist das CM-Messgerät. Die Messwerte müssen dem Auftraggeber schriftlich bestätigt werden. N.B. Sie dürfen auf Fußböden mit Fußbodenheizung keine Verfahren zur Feuchtigkeitsmessung anwenden, bei der Sie Löcher bohren müssen (z.B. für das CM-Messgerät), um Schäden an der Heizungsanlage zu vermeiden. Bei einer Fußbodenheizung müssen immer Vorschriften zur Inbetriebnahme oder ein so genanntes „Aufheizprotokoll“ vorliegen. Wenn diese eingehalten werden, ist die Messung des Feuchtigkeitsgehalts.

Die Zusammensetzung des zulässigen Feuchtigkeitsgehalts im Unterboden für die Verarbeitung von Vivafloors Kunststoff-Fußbodenbelägen. Gemessen mit dem CM-Messgerät, die Werte lauten wie folgt:

  • Sand/Zement < 1,8 %
  • Anhydrit 0,3 %
  • Magnesit < 0,3 %
  • Kaltbitumen < 2 %

Trockenzeiten Beton

Ein Betonfußboden muss eine ausreichende Zeit lang trocknen. Sie müssen für jeden Inch Beton mit einer Stärke von bis zu 4 cm mit einer Trockenzeit von einer Woche rechnen. Bei einer Stärke von mehr als 4 cm müssen Sie diese Trockenzeit verdoppeln. Bei einer Stärke von 6 cm halten Sie eine Trockenzeit von mdinestens (4×1) + (2×2) = 8 Wochen ein. Bei Beton mit einer Stärke von mehr als 6 cm berücksichtigen Sie eine Trockenzeit von 4 Wochen für jeden zusätzlichen Inch.

 

 2. WPC-Klickfußboden (Hybrid Flooring)

  • Prüfen Sie immer den Untergrund: Kontrollieren Sie immer, ob der Boden dauerhaft trocken, frei von Rissen, sauber, zug- und druckfest sowie eben ist (gemäß DIN 18365)
  • Lagerung: Achten Sie darauf, dass das Material immer auf einem ebenen Untergrund liegt. Wenn das Material nicht flachliegend gelagert wird, kann dies zu Problemen bei der Verarbeitung führen.
  • Die Kontrolle des zu verarbeitenden Materials: Die Fußböden werden vor dem Verlassen der Fabrik sorgfältig kontrolliert, so dass ein hoher Qualitätsstandard gewährleistet werden kann. Wir können Mängel jedoch nicht zu 100 % ausschließen. Kontrollieren Sie die Materialien daher immer im Vorfeld.
  • Die Fußböden müssen vor dem Verlegen akklimatisiert werden: Legen Sie die Paneele mindestens 48 Stunden auf kleine Stapel (ohne Verpackung) in den betreffenden Raum, damit sie sich an den Raum und die Temperatur anpassen können. Die ideale Verarbeitungstemperatur liegt bei ca. 18°C.
  • Möchten Sie den Fußboden in einer Wohnung mit einer Anforderung von 10 dB verlegen? Verlegen Sie den Fußboden dann auf unseren Unterboden Secura LVT Click Smart.
  1. Legen Sie zunächst fest, wie der Fußboden verlaufen soll. Fußbodenpaneele werden immer in der Länge des Zimmers verlegt. Damit Sie schmale oder kurze Paneele in der Nähe von Wänden / Türen vermeiden, müssen Sie sorgfältig planen. Mit Hilfe der Zimmerbreite können Sie berechnen, wie viele vollständige Paneele hineinpassen und wie viel Raum übrigbleibt, der mit Teilpaneelen verlegt werden muss.
  2. Sie beginnen mit einem ganzen Paneel in der rechten Ecke des Zimmers, die Seite mit der Feder zeigt zur Mauer. Verlegen Sie die erste Reihe mit Paneelen entlang eines Kreidestrichs und berücksichtigen Sie an der Wand eine Abstandsfuge von ca. 6,5 mm. Die Feder an der Wandseite kann entfernt werden, indem Sie das Paneel an der Oberseite einschneiden und die Feder nach unten knicken.
  3. Die Paneele lassen sich leicht ohne Leim verlegen. Die Feder eines Paneels muss einfach in die Nut eines anderen Paneels geklickt zu werden.
  4. Verlegen Sie die erste Reihe, indem Sie ein Paneel flach auf den Boden legen, mit der Feder in Richtung Wand. Richten Sie das zweite Paneel am ersten aus und klicken Sie die Verbindung zusammen, indem Sie es gerade nach unten auf das erste Paneel drücken. Verriegeln Sie die schmalen Seiten der Paneele, bis die erste Reihe vollständig ist. Kürzen Sie das letzte Paneel in der Reihe auf die benötigte Länge. Sofern die Wand nicht rechtwinklig ist, darf die erste Reihe nicht direkt an die Wand gelegt werden, sondern an einer rechtwinkligen Linie etwas entfernt von der Wand. Achten Sie darauf, dass die Paneele versetzt zueinander verlegt werden und sich mindestens auf einer Länge von 300 mm überlappen. Dadurch erhalten Sie eine feste Verbindung.
  5. Nachdem Sie die erste Reihe mit Fußbodenpaneelen verlegt haben, richten Sie das erste Paneel der zweiten Reihe aus, so dass der äußere Rand parallel zum äußeren Rand der ersten Reihe verläuft. Verbinden Sie die Paneele, indem Sie die Feder auf der langen Seite in die Nut klicken. Dabei halten Sie das Paneel in einem Winkel von 45 Grad und drücken das Paneel der zweiten Reihe anschließend nach unten.Erst dann kann das zweite Paneel an die Kopfseite des ersten Paneels geklickt werden. Anschließend kann das zweite Paneel vollständig bis zu einem Winkel von 45 Grad angehoben werden, um die lange Seite in die erste Reihe zu klicken. Wiederholen Sie dies mit jedem Paneel und jeder Reihe.
  6. WPC-Fußbodenpaneele können auch mit einem Zieheisen oder Schlagklotz und einem Gummihammer verlegt werden. Das ist praktisch für schwierige Stellen wie die letzte Reihe oder rund um den Türrahmen. Verwenden Sie ein Zieheisen und einen Gummihammer, um die Verbindungen in der letzten Reihe zu verriegeln. Verwenden Sie immer ein Zieheisen an der Schnittfläche des Paneels. Die Klickränder können beschädigt werden, wenn die Zugstange direkt auf der Feder oder der Nut verwendet wird.

Fußbodenheizung

Das Verlegen ist auf einer Fußbodenheizung mit einem Warmwasser-Heizsystem möglich. Bei anderen Systemen nehmen Sie bitte Kontakt mit dem Hersteller der Fußbodenheizung auf. Die Temperatur der Fußbodenoberfläche darf nicht höher als 27°C sein.

Reparaturen

Sollte ein Paneel aus welchem Grund auch immer beschädigt werden, dann ist es am einfachsten, die Paneele sorgfältig zu lösen (Vorsicht mit den Feder- und Nuträndern), bis das beschädigte Paneel entfernt werden kann. Ersetzen Sie anschließend das beschädigte Paneel durch ein neues und befestigen Sie die gelösten Paneele erneut. Das funktioniert meistens gut bei Paneelen, die dicht an den langen Seiten eines Zimmers liegen. Bei beschädigten Paneelen, die nicht am Rand liegen, müssen Sie die beschädigten Paneele entfernen und neue Stücke ohne die Nut an den kurzen und langen Seiten einsetzen.

  1. Sie schneiden die Mitte des beschädigten Paneels mit einem Messer heraus. Lassen Sie ungefähr 30 mm an den angrenzenden Paneelen stehen.
  2. Den herausgeschnittenen Teil vorsichtig entfernen und die vier Ecken vorsichtig durchschneiden. Achten Sie darauf, Feder und Nut der umliegenden Paneele nicht zu beschädigen. Entfernen Sie den Federstreifen mit einem Messer sowohl von der langen als auch von der schmalen Seite des Ersatzpaneels. Entfernen Sie den Streifen mit der Nut von der schmalen Seite des Ersatzpaneels.
  3. Kleben Sie doppelseitiges Klebeband zur Hälfte unter die umliegenden Paneele mit der klebenden Seite nach oben (also nicht am Unterboden festkleben), so dass Sie das Ersatzpaneel auf die andere Hälfte des Klebebands kleben können.
  4. Befestigen Sie das Ersatzpaneel, indem Sie die Nut der langen Seite auf die Feder des angrenzenden Paneels ziehen und an den anderen drei Seiten nach unten drücken. Das Teppichband wird das Ersatzpaneel zwischen den angrenzenden Paneelen an seinem Platz halten. Verwenden Sie einen Handroller, um das Band weiter zu befestigen.